Offner Brief

Sehr geehrter Bischof Dr. Georg Bätzing,

das Taufversprechen ist m.E. das Versprechen, das in Deutschland am allermeisten gebrochen wird. Dies liegt u.a. daran, dass den Eltern die eigentliche Bedeutung von Taufe selbst fremd ist. Evangelisierung/Neuevangelisierung, authentische Verkündigung tun dringend Not. Je mehr sich die pastorale Praxis von der Bibel, die das Wort Gottes ist, entfernt, desto unglaubwürdiger wird die Kirche in Deutschland. In meinen Breitengraden hat man häufig das Gefühl, dass Barmherzigkeit mit „alle Fünfe grade sein zu lassen“ gleichgesetzt wird. Maria 2.0, kfd und Mitglieder des ZdK tun ihr Übriges dazu. So kann Glaube, so kann die frohe Botschaft nicht weitergegeben werden. Auch den Synodalen Weg halte ich so, wie er bis jetzt ist, für einen Fehler. Wie viele der 22,6 Millionen Katholiken haben an ihm schon Anteil? Und wie viele müssen einfach nur tatenlos zu sehen? Der Glaube ist kein Konstrukt, der basisdemokratisch entschieden und/oder verändert werden kann. Er entspringt aus den Herzen der Menschen, er ist die gelebte Beziehung zu Gott, einzigartig und unverwechselbar. In Seiner grenzenlosen Güte hat Gott uns sein Wort, die Bibel an die Hand gegeben. Sie ist für uns ein Wegweiser, der Kompass unseres Lebens, insbesondere die Evangelien. Wenn nun daraus Normen relativiert werden und das Gefühl bei einer breiten Bevölkerung entsteht „man picke sich nur die Rosinen heraus“, dann wird Kirche in Deutschland unglaubwürdig. Und genau das ist aus der Sicht vieler, auch meiner geschehen.

Maria 2.0 – braucht die Mutter Gottes dieses Update oder brauchen wir, die Gläubigen dieses Landes dieses Update nicht noch viel, viel mehr? Das Letztere ist aus meiner Sicht der Fall.

Der Glaube zum dreifaltigen Gott geht schon seit vielen Jahre zurück. Viele Menschen, auch wenn sie regelmäßig wöchentlich die Messe besuchen, sind (ich meine das nicht böse) religiöse Analphabeten. Ihnen fällt der fehlende Embolismus, usw. nicht auf oder wie Laien ihre Kompetenzen komplett überschreiten. Oft ist ihnen nicht einmal bewusst, was wir in der Messe überhaupt feiern. Die Kurzzusammenfassung „Feier eines kleinen Osterfestes“ wird hingenommen, aber es wird nicht darüber nachgedacht, nicht darüber gesprochen – wahrer Lobpreis wird somit nicht möglich. Durch so eine desinformierte Haltung, wird auch die Stellung des Priesters in Mitleidenschaft gezogen. Priester kann plötzlich angeblich jeder – eben auch Frauen, verheiratete Männer. Somit kommt es zu destruktiven Diskussionen bzgl. des Priesteramtes, des Zölibats usw. Mittlerweile ist es so, dass ich am allerbesten mit den Zeugen Jehovas über den Inhalt der Bibel diskutieren kann, nicht mit den meisten meiner Brüder und Schwestern im Glauben…. Die Desinformation ist immens, sie führt unter anderem dazu, unseren Glauben in unser staatliches System regelrecht pressen zu wollen und dies klappt nicht. Was wir am allermeisten benötigen, sind Katechesen. Wir brauchen Aufklärung über den Glauben. Nicht der Glaube (Lehre) oder die Normen müssen sich ändern, sondern der Informationsgrad der katholischen Bevölkerung in Deutschland. Jesus muss in jeder Predigt vorkommen, nicht die AfD, Friday for Future, Trump, etc. Wenn eine Person ernsthaft politisch diskutieren möchte, dann wird sie entsprechende Wege finden, die Kirche jedoch ist hierfür kein Ort. Die Kirche als Gebäude ist ein Ort des Gebets, ein Ort, an dem ich meine Beziehung zu Gott festigen kann und soll. Der Kirchbesuch trägt mich durch den Alltag. Oft wird mir ein vertieftes Gebet verwehrt. Einerseits durch die Predigten, die sich nicht mit Jesus befassen, andererseits dadurch, dass es keine Zeit mehr für Besinnung und Andacht gibt.  Die Schnelllebigkeit unserer Welt hat sich schon lange auf das liturgische Geschehen übertragen. Dadurch geht die Mystik, das Große, das Heilige verloren. Ich weiß nicht, wie oft ich schon in einer Messe saß und mir nur traurig gedacht habe, dass meine Gebetszeit um ist – ich meine das Gebet während der Messe. Selbstverständlich kann ich auch zu Hause beten, aber die Zeit, die ich mit meinen Brüdern und Schwestern in der Kirche verbringe, kann ich nicht einfach zu Hause ausgleichen. Wenn nun aber genau das Heilige verloren geht, weil man für die Gebete nicht genügend Zeit einplant (weil 40 Minuten für eine Messe als ausreichend empfunden werden, oder…), dann ist nichts anderes als eine Erosion des Glaubens zu erwarten. Wir konsumieren Messen, aber die Feierlichkeit, die Bedeutung, die Tragweite von Jesu Opfer geht verloren. Wenn die Teilnehmer am Anfang überschwänglich begrüßt werden, wo doch das Kreuzzeichen stehen sollte, wer steht dann im Mittelpunkt? Die Menschen, die anwesend sind, aber Jesus, der der Grund für diese heilige Zusammenkunft ist, nicht. Wenn ein Chor über einen Bischof innerhalb einer Büttenrede herzieht, die anwesenden Gläubigen in Reformer und Bekenner, Konservative und Progressive, links und rechts einteilt und das innerhalb der Sonntagsmesse, und sich mit dem Synodalen Weg  rechtfertigt, dann braucht man sich über diese Zahlen nicht mehr zu wundern.

Werden dann noch Gemeinden fusioniert und der Heimatort des Glaubens geht verloren, sei es baulich, die Sonntagsmesse fällt weg oder durch die neue Anonymität der Großgemeinde, so dass man sich nicht mehr als Gemeinschaft im Sinne der Apostelgeschichte versteht, verstehen kann, wenden sich einige komplett ab.

Im Religionsunterricht werden zuweilen Bücher eingesetzt, die der Glaubenslehre widersprechen. Eine Überschrift ist mir im Kopf geblieben „Liebe in Gefahr – Aids“. Selbst Schüler und Schülerinnen erkennen die Diskrepanz zwischen Lehre und Buch. So oft traf ich bereits auf junge Menschen, die zur Erstkommunion gingen und nicht wissen, was dieses heilige Brot eigentlich sein könnte – sie haben oft nicht die kleinste Vorstellung davon. Sie erinnern sich ebenfalls nicht allzu häufig an die Inhalte der Vorbereitungszeit, aber an den Besuch der Hostienbäckerei können sich fast alle erinnern. Jesus vom Fließband bringt die Kinder weit weg von unserem Glauben, das Mysterium wird nicht vermittelt, bleibt auf der Strecke. Hätte man den Kindern die Mystik, das Mysterium unseres Glaubens, die Liebe Jesu an ihr Herz gelegt, dann würden sie später nicht aus der Kirche austreten, um sich die Kirchensteuer zu ersparen. Ihnen wäre Jesu Botschaft sehr viel wichtiger, als die Tatsache, dass das Senfkorn nicht das kleinste aller Samenkörner ist.

Bereits im obigen Teil meines Briefes, erwähnte ich die kfd und das ZdK, die in Deutschland offenbar eine Vorrangstellung genießen. Aktuell steht Frau Flachsbarth, Präsidentin der kdfb und Mitglied des ZdK in der Kritik, aus meiner Sicht als Mitglied der CDL berechtigten Kritik.

Diese Frau nennt sich katholisch, das mag auf ihrem Ausweis auch stehen, das bezweifle ich nicht, aber die Gesinnung? Ist sie wirklich mit dem katholischen Glauben vereinbar?

Aus all den genannten Gründen und es gibt sicher noch mehr, wird die Kirche zunehmend unglaubwürdig, da schwindet der Glaube und wo kein Glaube ist, da gibt es auch keine Berufungen und gibt es keine Berufungen, dann gibt es auch keine neuen Priester.

Ich bitte Sie von ganzem Herzen bleiben Sie nicht bei den Symptomen stehen, versuchen Sie auch nicht diese zu kurieren, helfen Sie uns als deutsche Katholiken mit Katechesen und Lehramtstreue auf dem Weg zur Heiligkeit.

Bitte informieren Sie sich…

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern durchstöberte ich die GMX-Seite auf News und stieß auf einen Artikel über die „Promishopping Queen“. Aus Neugierde las ich den Artikel durch und stieß auf folgende Passage:

„Shopping-Begleitung Julia warf eine wichtige Frage in den Raum: „Musst du Titten anziehen?“ Pam entschied sich für ihre Brüste, die sie zu Hause in einem Schuhkarton unterm Bett aufbewahrte.“  https://web.de/magazine/unterhaltung/tv-film/shohttps://www.kfd-bundesverband.de/fileadmin/Media/Themen/Kirche/Dienste_und_AEmter/kfd_Rosenkranzgesaetze_aktuell2020.pdfpping-queen/schrille-ernste-toene-dragqueens-shopping-queen-spezial-wichtige-botschaft-34784954

Aus meiner Sicht wird hier entscheidend die Würde der Frau verletzt. Der Jargon, die vulgäre Sprache und der Inhalt sind einfach nur verletzend, zumindest für eine Frau.“ Musst du dir Titten anziehen?“ Körperteile der Frau werden also in einem Schuhkarton unter dem Bett aufbewahrt. Für eine Sendung in dem Menschen für Achtung und Toleranz werben ist dies ein Armutszeugnis! 

Ich finde so ein Verhalten beschämend, Frauen werden durch solche Sätze in ihre Einzelbestandteile zerlegt, entmenschlicht und einem Karnevalskostüm gleich gemacht. Ich erwarte diesbezüglich eine klare Entschuldigung, von einer Sendung, die sich um Toleranz bemüht, aber die Würde von Frauen gezielt angreift. Wir sind keine Objekte, mit denen man nach Belieben Verfahren, sondern mündige und denkende Subjekte!

Mit freundlichen Grüßen

Diese Nachricht schickte ich an den Sender, VOX.

Anbei die Rückantwort des Senders:


vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ihre kritische Anmerkung zu unserem Programm haben wir zur Kenntnis genommen.

Da wir alle E-Mails und bei uns eingehenden Anrufe für unsere Programmkonferenzen auswerten, ist Ihre Rückmeldung für uns eine sehr wichtige Zusatzinformation. Sie gibt uns detailliert Auskunft über die Reaktionen unserer Zuschauer.

Mit freundlichen Grüßen

Auch versandte ich diese in einem ähnlich klingenden Wortlaut an die kfd, allerdings mit der Frage, ob dieser Verein auch bei einem solchen Thema tätig würde. Die kfd bedankte sich für die Anfrage und äußerte sich für die Gleichstellung der innerhalb der wie auch in der Gesellschaft einzusetzen, wozu auch u.a. Alltagssexismus gehöre. Ferner sei es dem Verein ein wichtiges Anliegen sich für die wirtschaftliche Gleichstellung einzusetzen. Ich wurde gebeten, mich auf der Homepage zu informieren und man hoffe meine Frage beantwortet zu haben.

Es ist aus meiner Sicht ist es frappierend, dass der Sender die Anfrage auswerten möchte, während mich die kfd auf ihre Internetseite verweist. Meine Frage, ob die kfd diesbezüglich etwas unternehmen werde, wurde nicht beantwortet.

Anschließend durchstöberte ich die mir genannten Links und bin aktuell zu dem Schluss gekommen, dass sich Frauen hier für meinen Geschmack eindeutig überbewerten. Frauen im Kirchenamt, gleich und berechtigt; Warum es ohne Frauen nicht geht…. Irgendwie vermisse ich hier die Gleichberechtigung, denn wo bleibt hier der Mann? Wo wird die kfd der Bibelstelle Gen1 ,27 „Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie“ gerecht?! Wir sind geschaffen als männlich und weiblich, weiter steht auch geschrieben: 20 Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen ebenbürtig war, fand er nicht. 21 Da ließ Gott, der HERR, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. 22 Gott, der HERR, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu. 23 Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Frau soll sie genannt werden; denn vom Mann ist sie genommen. [3] 24 Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und hängt seiner Frau an und sie werden ein Fleisch.“

Fleisch bedeutet hier das gesamte Gebein, den ganzen Menschen. Und das lässt nur den einen Schluss zu, dass wir als Mann und als Frau die gleiche Würde haben.

Und sollte das immer noch nicht ausreichen, warum steht dann in der Heiligen Schrift,

„Aber eine Hilfe, die dem Menschen ebenbürtig war, fand er nicht“ ?!

Wenn ich mich also an die Bibel halte, wofür benötige ich dann die kfd?

Oder geht es hier um die Frage, was zuerst da war, die Henne oder doch das Ei? Der Mann oder die Frau?

Männer und Frauen haben die gleiche Würde, sie sind doch beide Kinder Gottes, allerdings haben sie unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen, mit denen sie sich in eine Gesellschaft einbringen.

Gen 3: 16 Zur Frau sprach er: Viel Mühsal bereite ich dir und häufig wirst du schwanger werden. Unter Schmerzen gebierst du Kinder. Nach deinem Mann hast du Verlangen und er wird über dich herrschen. 17 Zum Menschen sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir geboten hatte, davon nicht zu essen, ist der Erdboden deinetwegen verflucht. Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens.

Und im Brief an die Epheser steht: Kap 5 Christliches Leben in Haus und Famili e21 Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Furcht Christi! 22 Ihr Frauen euren Männern wie dem Herrn; 23 denn der Mann ist das Haupt der Frau wie auch Christus das Haupt der Kirche ist. Er selbst ist der Retter des Leibes. 24 Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen in allem den Männern unterordnen. 25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, 26 um sie zu heiligen, da er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort! 27 So will er die Kirche herrlich vor sich hinstellen, ohne Flecken oder Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos. 28 Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. 29 Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche. 30 Denn wir sind Glieder seines Leibes. 31 Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein.

Und genau dies wird aus meiner Sicht geleugnet, verdreht. Wir sind alle miteinander verbunden, die totale Unabhängigkeit gibt es nicht. Wir brauchen einander, das ist das Erste. Dies wird ansatzweise auch auf der Seite der kfd sichtbar, wobei die Frau immer und immer wieder in den Vordergrund gestellt wird, so dass man den Eindruck gewinnt, dass diese ein Opfer von Gesellschaft und Politik ist.

Das Zweite ist, dass Menschen menschenverachtende, im obigen Fall in der Tat frauenverachtende Dinge äußern und dies auch noch gesendet wird. Und dagegen wehre ich mich und hier sehe ich auch eine kfd in der Pflicht, auch wenn sie sich im Pride month mit LGBT, queer, sexuell desorientiert, was auch immer anlegen muss.

Hier ist der Ort, wo man evangelisieren müsste, hier ist der Rand zu dem man hingehen sollte, auch wenn dies eine brüderliche oder weniger brüderliche Ermahnung voraussetzt.

Stattdessen lässt die kfd folgendes verlauten: „Die kfd ist der festen Überzeugung, dass eine wirkliche Erneuerung der Kirche Jesu Christi nur gelingt, wenn Frauen alle Dienste und Ämter in der Kirche offenstehen.“

Ich halte dies für einen fatalen Irrtum. Die Kirche würde lediglich noch unglaubwürdiger werden. Es kann doch nicht angehen, dass die Frau als Priesterin den mangelnden Glauben noch wett machen kann. Die Ursache liegt vielmehr in der Erziehung der Kinder – was, wie die kfd moniert doch fast nur Frauensache wäre. Verfolge ich diesen Gedanken weiter, sind mehrheitlich die Frauen an der misslungenen religiösen Sozialisation der neuen Generation schuld (wenn man diese Gedanken bis zur bitteren Konsequenz bedenkt) und genau diese Frauen fordern nunmehr die Einführung/Zulassung der Frauenordination. Warum sollten die Frauen schuld sein? Nun, die kfd formuliert recht deutlich, dass Frauen durch Familie und Beruf mehr belastet seien als Männer und bezieht sich dabei auf den Zweiten Gleichstellungsbericht von 2017. Hier der Auszug:

„Frauen leisten im Leben anderthalbmal so viel unbezahlte Arbeit in Familie, Pflege, Haushalt und Ehrenämtern wie Männer. Das geht aus dem Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung hervor, der im Juni 2017 verabschiedet wurde.

Der Bericht, der einmal pro Legislaturperiode erstellt wird, setzte den Schwerpunkt auf das Verhältnis von Sorge- und Erwerbsarbeit.

Gender Care Gap

Der „Gender Care Gap“ liegt demnach bei 52,4 Prozent. Frauen kochen, waschen, pflegen und betreuen Angehörige danach im Durchschnitt jeden Tag 87 Minuten länger als Männer. In der „Rush Hour“ des Lebens ist der Unterschied noch deutlicher: Mit Mitte Dreißig arbeiten Frauen im Durchschnitt jeden Tag über fünf Stunden unbezahlt, Männer zweieinhalb.“ Quelle: https://www.kfd-bundesverband.de/themen/gleichstellung/zweiter-gleichstellungsbericht/

Auch halte ich es für inakzeptabel, dass einem Verein, der laut eigenen Angaben über 450.000 Mitglieder verfügt, innerhalb des Synodalen Weges eine derart mächtige Stimme erhält – wohlgemerkt, es gibt 23 Millionen Katholiken in Deutschland (Quelle DBK/Stand:2018). Rechnet man dies in Prozent um, bedeutet das, dass 1,9564% , gerundet auf 2% (!) eine derartige Macht erhalten, indem sie den SW mitgestalten kann.

Ca. 2% die laut nach der Frauenordination rufen und dabei anmaßen, dass ohne sie nicts ginge, wenn nicht….

Nun, wie wäre es, wenn die kfd sich nicht mehr für Alleinerziehende einsetzte, sondern für deren Kinder?

Wie wäre es, wenn die kfd außer den Gleichstellungsparolen mal konkret das Evangelium verkünden würde? Das Wort „Jesus“ habe ich bisher in keinem Positionspapier gefunden, wobei ich mich noch nicht mit allen beschäftigt habe. Ohne Jesus jedoch, kann eine Neuevangelisierung nicht gelingen. Ohne Jesus quasi ins Boot zu holen, kann gelebter Glaube nicht gelingen. Dies setzt allerdings voraus, dass man sich intensiv mit der Materie auseinandergesetzt hat, was ich mittlerweile stark bezweifle.

Was ich hingegen gefunden habe, ist der geschlechterneutrale Rosenkranz, in dem Jesus tatsächlich vorkommt – vgl. https://www.kfd-bundesverband.de/fileadmin/Media/Themen/Kirche/Dienste_und_AEmter/kfd_Rosenkranzgesaetze_aktuell2020.pdf

Anbei ein Auszug:

„(…)

In den geschlechtergerechten Gesätzen des Rosenkranzes (das sind Sätze, die das
„Gegrüßet seist du, Maria“ erweitern) betrachten wir die Geheimnisse unseres
Glaubens im Licht unserer Erfahrungen als Frauen in der Kirche. (…)

Vater unser (geschlechtergerechte Version „Mutter und Vater unser“…)
(Mutter und) Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. (…)

Die heilenden Geheimnisse

  1. der Frauen geheilt und aufgerichtet hat
  2. der Frauen in seine Nachfolge berufen hat
  3. der sich von einer Frau hat salben lassen
  4. der auch am Kreuz von Frauen nicht verlassen wurde
  5. der Frauen beauftragte, seine Auferstehung zu verkündigen
    Die befreienden Geheimnisse
  6. der den Verfolgten und Unterdrückten beisteht
  7. der Unrecht und Machtmissbrauch verurteilt
  8. der den Schrei nach Gerechtigkeit hört
  9. der die Kleinen und Machtlosen in den Mittelpunkt stellt
  10. der mit uns eine geschwisterliche Kirche ersehnt“ Quelle: https://www.kfd-bundesverband.de/fileadmin/Media/Themen/Kirche/Dienste_und_AEmter/kfd_Rosenkranzgesaetze_aktuell2020.pdf

Ich habe die mir geschickten Links angeklickt und mich informiert, was ich so fand, habe ich hier verzeichnet. Was ich jedoch nicht gefunden habe, ist eine Antwort auf meine Frage auf meinen Brief. „Unternehmen Sie auch dagegen etwas?“

Warum ich gegen den Synodalen Weg bin

Lieber Leser,

ich möchte an dieser Stelle Personen eine Stimme geben, die gegen den SW sind. Ziel dieses Beitrages ist es, die begründeten Meinungen zu sammeln und an die DBK weiterzuleiten.

Ich danke dir für deine Stimme!

Gott segne und behüte dich.

Das Kreuz des Synodalen Weges

Ich habe gelernt, dass ich als Katholikin auf das Kreuz zugehe. Es markiert symbolisch den Endpunkt meines irdischen Erdenlebens. Das Kreuz ist das zentrale Symbol des Christentums, es ist ein Erkennungszeichen. So wie jeder Verein über ein Logo verfügt, welches seine Mitglieder und Fans als Ausdrucksmittel der Zugehörigkeit nutzen, so haben aktive Christen tagtäglich das Kreuz vor Augen. Sei es innerhalb der Kreuzesverehrung oder als Beginn und Ende eines Gebets. Das Kreuz begleitet uns tagtäglich, denn schließlich sind wir gerufen und auch berufen das tagtägliche Kreuz auf uns zu nehmen. Meine Großmutter pflegte oft zu sagen, dass jeder Mensch „sein Packerl zu tragen“ habe. Dieses Packerl ist für jeden anders und im Laufe der Jahre habe ich für mich persönlich erkannt, dass dieses Packerl, welches ein jeder Mensch zu tragen hat, das jeweilige Kreuz ist.

Wenn ich in einschlägiger Literatur lese, dann lese ich da, dass ich zum Kreuz kommen oder mich unter dessen Schutz stellen soll. Das Kreuz des Synodalen Weges hingegen, kann ich nicht ernst nehmen, denn es weist von sich weg! Was soll das nun aussagen? Schickt Gott mich etwa weg, wenn ich dem Kreuz nahe bin? Soll ich wirklich nach rechts gehen (Der wegweisende Pfeil zeigt in diese Richtung)?! Und wenn ja, was ist da eigentlich? Bei so einem Logo frage ich mich persönlich schon, welchen Weg die katholische Kirche in Deutschland überhaupt weist. Eine Reise ins Ungewisse vielleicht? Klar wird das für mich leider nicht.

Ich würde mir von Herzen wünschen, dass wir Katholiken geschlossen auch zukünftig mit unserem Kreuz auf das Kreuz Jesu zugehen, ohne mit dem Verweis, man möge doch nach den nächsten 50m rechts abbiegen. Denn unser Ziel hier auf Erden ist bereits schon lange definiert. Unser Ziel sollte die Heiligkeit sein. Um diese zu erreichen, bin ich aufgefordert tagtäglich mein Kreuz auf mich zu nehmen und meinen irdischen Pilgerweg weiterzugehen. Natürlich gibt es da auch Stolpersteine, die mich straucheln lassen, aber ich kann jedwede Schwierigkeit Jesus und Maria aufopfern, in dem Wissen, dass dadurch Gutes entsteht. Ich kann mein Leid mit Jesu Leid am Kreuz verbinden. Und wenn ich dies praktiziere, auch wenn es manchmal schwerfällt, erst dann bin ich in der Lage, zu erkennen, was es heißt ein Glied in Christi Leib zu sein.

Was ist der Sinn oder der Inhalt des Synodalen Weges?

`Die thematische Arbeit des Synodalen Weges wird in insgesamt vier Synodalforen vorbereitet:

  • „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag“
  • „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“
  • „Priesterliche Existenz heute“
  • „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“` https://www.synodalerweg.de/was-ist-der-synodale-weg/ (Quelle)

Aus meiner Sicht gibt es nur einen Dreh- und Angelpunkt und der heißt Evangelisierung/Neuevangelisierung – und taucht nicht auf. Was soll dieses deformierte Kreuz des synodalen Weges aussagen? Ist dies Bestandteil eines neuen Ansatzes, Jesu Leben und Wirken in Vergangenheit und Gegenwart anderen Personen zu vermitteln? Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, so der Volksmund. Wenn das Kreuz von sich selbst weg zeigt und das Ziel nicht klar definiert ist, sondern vom Mainstream abhängig ist, den man offenbar versucht in diesem Prozess durch ZdK, KfD und BDKJ abzubilden, muss man sich die Frage nach dem „Quo vadis“ schon gefallen lassen.

Und allein schon wegen diesem Logo und den Gremien, die das „katholische Volk“ abbilden sollen, bin ich absolut gegen den Synodalen Weg. Für mich persönlich ist klar, wenn ich am Kreuz angekommen bin, dann werde ich dort stehen bleiben.

Wer ist Jesus?

Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

Im Evangelium nach Matthäus stellt Jesus diese Frage an seine Jünger. Diese Frage nimmt einen zentralen Stellenwert ein. Wer ist dieser Jesus von Nazareth? Simon Petrus beantwortet die Frage mit den Worten: „Du bist der Christus, der Sohn Gottes“. Auch wir bekennen in unserem Glaubensbekenntnis, dass wir an Jesus Christus, den Sohn Gottes glauben.

Doch was genau bedeutet das für uns? Für jeden einzelnen persönlich? Ist Jesus ein Weggefährte, ein Bruder, ein Freund, ein Helfer, jemand der sich um die Belange der Außenseiter, der Sünder kümmert? Ja, was bedeutet es?

Im Johannesevangelium lesen wir, dass Jesus der Weg ist und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch ihn. Nur über ihn gelangen wir zum Vater.

Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

Jesus ist Gottes Sohn! Welch eine ungeheuerliche Aussage! Gott sendet seinen Sohn auf diese Welt, in dieses Chaos, mit dem Ziel uns Menschen klar zu machen, dass er für uns da ist. Nicht nur einfach irgendwie, sondern Gott wird Mensch. Indem Gott Mensch wird, reißt der Himmel auf und berührt die Erde. Er macht sich ganz klein und plötzlich begegnen sich Gott und der Mensch auf Augenhöhe. Gott wird durch Jesus konkret erfahrbar für die Menschen der damaligen Zeit. Genau an diesem Punkt erfährt das israelitische Volk nochmals, den Namen Gottes, der zugleich ein Versprechen ist: „Ich bin“. Gott ist da, gegenwärtig in unserem Leben. Er ist wie die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. Man weiß, dass sie existiert, aber man kann sie weder sehen, riechen, anfassen, schmecken. In unserer Sprache existiert das Sprichwort: „Aus den Augen aus dem Sinn“. Wir können die göttliche Liebe und damit Gott selbst nur erahnen in kleinen Begebenheiten des Alltags, in einem Lächeln, einem guten Werk, in der Bibel, in den Festen, die wir ihm zu Ehren begehen. Und genau deswegen ist diese Frage „Wer ist Jesus von Nazareth?“, so wichtig. Wir müssen der Liebe Gottes nachspüren, deswegen sind wir hier.

Genau jetzt ist Jesus mitten unter uns. Genau jetzt ist er für uns auf Augenhöhe und wir dürfen ihm begegnen, wenn wir dies nur wollen und zulassen können.

Im Buch Jesaja können wir im 7. Kap lesen: „Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel, Gott mit uns, geben“ Auch dieser Name ist eine Verheißung, ein Versprechen. Welch Freude, dass Gott, unser Schöpfer mit uns ist und dass wir kraft der Taufe seine Kinder sein dürfen.

Ich

Ich bin eine Tochter Gottes! Ich habe Anteil an seinem Erbe!

Ich bin mütterlich, ich sorge mich um andere. Ich bin eine Träumerin, ich flüchte mich in meine Tagträume, in denen ich eine Heldin bin. Ich will eine Heldin im Alltag sein. Ich habe eher weniger den Sinn für Deko, vermutlich, weil ich meine Weiblichkeit zu lange unterdrückt habe. Ich habe keine Lust mehr, mich umsonst ausbeuten zu lassen, da dies unter meiner Würde als Kind Gottes ist. Durch meine Taufe, die ich Kraft des Heiligen Geistes empfangen habe, ist meine Würde unantastbar. Nur ich selbst bin der Lage, mich unter meinem Wert zu verkaufen und diese Würde zu schädigen, indem ich die Einflüsterungen des Bösen höre und diese miesen, finsteren Ratschläge auch noch in die Tat umsetze, da ich die Wurzel des Übels nicht erkannt habe.

Mein Wunsch ist es, die Welt heller und freundlicher zu gestalten. Dabei gerate ich an meine Grenzen, die Betonung liegt auf dem Wort „meine“. Ich selber stecke mir die Grenzen, zu eng – oder lasse sie andere stecken, indem ich den Lügen dieser Welt, die über mich gesprochen werden und wurden, Glauben schenke. Vielmehr sollte ich jedoch meinen Glauben Gott schenken, denn dort gehört er hin. Es scheint oftmals einfacher den Lügen zu glauben, als Gott, meinen Schöpfer.

Ich wünsche mir und auch dir, wer immer du bist, ein Leben in Fülle, ein Leben ohne Mangel. Dabei geht es nicht um materiellen Reichtum, sondern um dein und mein Seelenleben.

Als ersten Schritt in die richtige Richtung werde ich mich erheben, indem ich aus ganzem Herzen rufe: Danke Gott, dass du mich erwählt und so wunderbar gestaltet hast!

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